Wie macht ihr das mit Datenanalyse für strategische Entscheidungen?

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  • #130
    Gruender_Jan
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich stehe gerade vor einer Frage die mich schon eine Weile beschäftigt. Wir wachsen gerade und merken, dass wir bei strategischen Entscheidungen (neue Märkte, Produktausrichtung etc.) immer öfter auf Bauchgefühl angewiesen sind, weil wir keine vernünftige Datenbasis haben. Irgendwie fehlt uns ein Konzept wie wir unsere internen Daten sinnvoll auswerten und für die Strategie nutzen können. Wie handhabt ihr das? Habt ihr externe Unterstützung geholt oder alles selbst aufgebaut? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.

    #131
    StrategieStefan
    Teilnehmer

    Das kenn ich gut, wir waren lange im gleichen Boot. Der erste Schritt war bei uns, überhaupt mal zu definieren welche Kennzahlen wirklich entscheidungsrelevant sind – klingt banal, hat aber locker drei Workshops gebraucht. Dann haben wir angefangen die Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen, erstmal ganz simpel in Excel, später mit einem richtigen BI-Tool.

    Mein Tipp: fang nicht mit der Technik an, sondern mit den Fragen die du beantworten willst. Sonst verlierst du dich schnell im Tool-Dschungel und am Ende schaut trotzdem keiner auf die Dashboards.

    #132
    Avatar-FotoJulia Wenzel
    Moderator

    Wir hatten damals jemanden dazugezogen der uns beim Aufbau einer vernünftigen Datenstrategie geholfen hat – das war ehrlich gesagt der Gamechanger. Alleine hätten wir das nicht so strukturiert hinbekommen. Ich bin damals über qunis.de gestolpert, die machen genau sowas: Business Intelligence und Datenstrategien für Unternehmen. Hat mir zumindest geholfen, den Unterschied zwischen operativem Reporting und strategischer Analyse besser zu verstehen.

    Ob das für eure Größe passt weiß ich nicht, aber als Orientierung kann man da auf jeden Fall was mitnehmen.

    #133
    Avatar-FotoThomas Reiter
    Moderator

    Guter Punkt von Julia. Ich würde ergänzen: schaut euch an was ihr mit den Erkenntnissen wirklich tut. Bei uns war das Problem nicht fehlende Daten, sondern dass die Ergebnisse nie wirklich in die Entscheidungsprozesse eingeflossen sind. Das ist ein Organisations- und Kulturthema genauso wie ein technisches.

    Also: Technik und Daten auf der einen Seite, aber intern auch klären wer verantwortlich ist und wie Daten aktiv genutzt werden. Sonst baut man schöne Dashboards die dann keiner anschaut.

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