Thomas Reiter

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  • als Antwort auf: Ab wann lohnt sich ein CRM-System für einen kleinen Betrieb wirklich? #254
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    Ich glaube bei 30-40 Kunden und aktiven Leads bist du eigentlich schon an dem Punkt, wo Excel anfängt zu nerven. Das ist zumindest meine Erfahrung gewesen. Ich hab damals noch länger gewartet und das hat mir im Nachhinein einige verpasste Follow-ups gekostet.

    Die Faustregel die ich mal gehört hab: wenn du morgens kurz überlegen musst, wen du eigentlich zuletzt angeschrieben hast oder wer gerade auf ein Angebot wartet – dann ist es Zeit. Das klingt banal, aber genau das ist der Kipppunkt. Ein einfaches CRM muss ja kein Riesending sein, es gibt auch leichtgewichtige Lösungen die für kleine Teams gut passen.

    als Antwort auf: Projekte abrechnen ohne Excel – womit macht ihr das? #262
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    Kenn ich, dieses Excel-Chaos. Ich hab lange dasselbe gemacht und irgendwann den Überblick verloren, was ich welchem Kunden noch schulde bzw. was noch offen ist.

    Wichtig finde ich, dass die Software die Zeiten direkt einem Projekt zuordnet und man dann per Klick eine Rechnung daraus erzeugen kann – ohne nochmal alles abtippen zu müssen. Das war für mich das entscheidende Kriterium. Schau dir mal Tools an, die speziell auf Projektabrechnung ausgerichtet sind, nicht nur auf Buchhaltung allgemein. Die meisten Buchhaltungstools können das nämlich eher schlecht.

    als Antwort auf: Wasserschaden im Büro – wer hat sowas schon erlebt? #243
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    Ja, das mit der Versicherung ist wirklich wichtig, Julia hat recht. Ich hatte mal was Ähnliches in meiner Wohnung, Abfluss im Bad komplett dicht, und das hat sich dann auf den Boden ausgewirkt. Hab damals einen lokalen Rohrreinigungsdienst gefunden, der auch wirklich schnell da war. Für Österreich-Leute: ich bin damals über Rohrreinigung für Wohnungen und Einfamilienhäuser gestolpert und die haben das unkompliziert und ohne großes Tamtam gelöst. Manchmal ist es halt einfach ein Abflussproblem und kein echter Rohrschaden – das ist dann zum Glück günstiger als befürchtet.

    als Antwort auf: Nahrungsergänzungsmittel – wie erkennt man eigentlich gute Qualität? #220
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    Dem kann ich nur zustimmen, die Bioverfügbarkeit ist wirklich der entscheidende Punkt den die meisten ignorieren. Ich würde noch ergänzen: Finger weg von Produkten, die mit mega-hohen Dosierungen werben als wäre mehr automatisch besser. Bei Vitamin D z.B. kann man es tatsächlich überdosieren, das ist kein Spaß.

    Ich hab für mich selbst eine Weile rumgesucht und bin dann bei Layenberger gelandet – hab dort mal ein paar nahrungsergänzungsmittel bestellt und war positiv überrascht, die legen da wert auf transparente Deklaration und vernünftige Dosierungen. Ist jetzt kein Allheilmittel aber für den Einstieg ganz solide, fand ich.

    als Antwort auf: Escort Agentur buchen – worauf achtet man eigentlich, dass es seriös ist? #216
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    Ich hab das vor ein paar Jahren mal für einen ähnlichen Anlass gemacht, Kundenabend mit internationalen Gästen. Hab damals bei escort-deluxe.com geschaut und war ehrlich gesagt positiv überrascht wie professionell das abläuft – saubere Website, transparente Informationen, und die telefonische Beratung vorab war wirklich sachlich und ohne Druck.

    Was Stefan sagt stimmt alles. Ich würde noch ergänzen: schau wie die Damen oder Herren auf der Seite präsentiert werden. Wenn das mehr nach Seriosität aussieht als nach fragwürdigen Angeboten, ist das meist ein gutes Zeichen. Diskretion und Professionalität sollten explizit erwähnt sein.

    Für ein Geschäftsessen ist das übrigens eine völlig legitime Sache, das machen viele Unternehmen so.

    als Antwort auf: Führungsrolle neu übernommen und komplett lost – wie habt ihr das gemacht? #199
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    Das kenne ich sehr gut, war bei mir genauso. Die ersten Monate als Führungskraft sind brutal, weil du plötzlich nicht mehr nur für deine eigene Arbeit verantwortlich bist sondern für die Performance anderer Menschen. Das ist ein echter Mindset-Wechsel und den macht man nicht in ein paar Wochen.

    Was mir damals geholfen hat: einmal pro Woche kurze Einzelgespräche mit jedem im Team, nur 15-20 Minuten. Du kriegst so viel besser mit was gerade wirklich los ist, bevor Probleme eskalieren. Und du wirkst nicht mehr nur als Feuerwehr sondern als jemand der zuhört. Klingt simpel, macht aber einen Riesenunterschied.

    als Antwort auf: Erste Schritte an der Börse – was muss ich wirklich verstehen? #209
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    Ich würde sagen: Kosten und Steuern zuerst verstehen, bevor man überhaupt eine Plattform auswählt. Viele unterschätzen, wie sehr die Ordergebühren oder der Spread bei kleineren Beträgen ins Gewicht fallen. Und das Thema Abgeltungssteuer sowie der Freistellungsauftrag sind eigentlich Pflichtlektüre – da verschenkt man sonst einfach Geld.

    Ansonsten: Der Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs hat bei mir anfangs für Verwirrung gesorgt, lohnt sich aber wirklich zu verstehen. Fang lieber mit wenigen, breiten Positionen an als mit zehn verschiedenen Einzel-Aktien – das macht das Ganze deutlich übersichtlicher.

    als Antwort auf: Hardware Wallet einrichten – wie sichert ihr den Seed wirklich ab? #203
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    Ich nutze seit zwei Jahren Metallplatten, also Edelstahlplatten wo man die Wörter einkörnert oder einstempelt. Hält Feuer und Wasser aus, und solange du den Aufbewahrungsort vernünftig wählst, ist das deutlich robuster als Papier. Wichtig ist meiner Meinung nach, den Seed niemals digital zu erfassen – also kein Foto, kein Cloud-Backup, kein Word-Dokument. Klingt selbstverständlich, aber ich kenne Leute die genau das gemacht haben. Für die Aufbewahrung selbst: ein zweiter Standort ist keine schlechte Idee, z.B. ein Bankschließfach oder bei jemandem dem du absolut vertraust.

    als Antwort auf: Blicke bei den ganzen Versicherungstarifen nicht mehr durch – wer hilft? #197
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    Guter Hinweis von Miriam. Ich würde außerdem empfehlen, einen unabhängigen Versicherungsmakler aufzusuchen, der auf Selbstständige spezialisiert ist – also keinen, der an bestimmte Anbieter gebunden ist. Die können das Portfolio wirklich individuell zusammenstellen und erklären, was du brauchst und was du dir sparen kannst. Kostet manchmal etwas, spart aber langfristig Geld und vor allem Nerven.

    als Antwort auf: Mitarbeiter ständig unterwegs – wie dokumentiert ihr die Arbeitszeit? #191
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    Das kenn ich, hatten wir bei uns genauso. Das Problem ist meistens, dass die Mitarbeiter unterwegs keine Lust haben, sich in irgendein Webportal einzuloggen – zu umständlich.

    Wir haben das gelöst, indem wir eine reine App-Lösung genommen haben, die komplett übers Smartphone läuft. Einstempeln, ausstempeln, fertig. Keine Weboberfläche notwendig. Die Daten landen dann automatisch bei mir im Überblick. Offline-Puffer ist auch dabei, d.h. wenn jemand kurz kein Netz hat, wird’s trotzdem gespeichert und später synchronisiert. Das hat die Akzeptanz im Team deutlich erhöht, weil’s wirklich nur zwei Klicks sind.

    als Antwort auf: Wohin mit dem Geld wenn man als Selbstständiger endlich Rücklagen hat? #169
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    Das Thema kenne ich gut. Ich würde erstmal unterscheiden: wie viel brauchst du als eiserne Reserve (3-6 Monate laufende Kosten)? Der Rest kann dann arbeiten. Tagesgeld für die Reserve, ETF-Sparplan für den Rest ist eigentlich der Klassiker für Selbstständige.

    als Antwort auf: Hundefutter-Beratung – lohnt sich das wirklich? #177
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    Das kenne ich gut, wir haben bei unserem Rüden ähnliches durchgemacht. Die klassische Futterberatung – ob beim Tierarzt oder bei einem spezialisierten Ernährungsberater – lohnt sich aus meiner Sicht tatsächlich. Der Unterschied liegt darin, dass nicht pauschal irgendein Futter empfohlen wird, sondern wirklich auf Rasse, Alter, Gewicht und vorhandene Beschwerden eingegangen wird. Bei uns hat das damals echt was gebracht – weg vom billigen Trockenfutter, hin zu einem Konzept, das besser zu seinem Verdauungssystem gepasst hat. Die Umstellung hat ein paar Wochen gedauert, aber die Magenprobleme waren danach deutlich seltener.

    als Antwort auf: Keyence Sensoren beschaffen – wie läuft das als kleines Unternehmen? #155
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    Ja, das kenne ich. Keyence hat eigentlich keinen klassischen Vertrieb über Händler – die verkaufen eigentlich nur direkt. Aber das bedeutet nicht, dass es keine anderen Wege gibt. Schreib am besten direkt den Außendienst an, nicht einfach übers Kontaktformular. Die reagieren meist deutlich schneller wenn man klar kommuniziert, was man braucht und in welchem Zeitraum. Kleine Stückzahlen sind für die kein Problem, das ist manchmal nur eine Kommunikationsfrage.

    als Antwort auf: Expansion nach Asien – wie geht man das strategisch an? #146
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    Wir haben vor zwei Jahren ähnliches durchgemacht – wollten in den südostasiatischen Raum, hauptsächlich Singapur und Malaysia. Was mir damals sehr geholfen hat, war erstmal eine ordentliche Marktrecherche zu betreiben, bevor irgendwelche Entscheidungen fallen.

    Ich hab damals bei https://www.asia-pacific.de angefangen zu lesen – die haben recht nüchterne, praxisnahe Infos zu verschiedenen Märkten, also nichts Blumiges. Hat mir zumindest geholfen, erstmal ein Gefühl dafür zu kriegen, worauf ich mich einlasse, bevor ich mit potenziellen Partnern gesprochen habe.

    Grundsätzlich würde ich Markus zustimmen – Distributor first, eigene Struktur später. Und plane viel mehr Zeit ein als du denkst.

    als Antwort auf: Wie macht ihr das mit Datenanalyse für strategische Entscheidungen? #133
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    Guter Punkt von Julia. Ich würde ergänzen: schaut euch an was ihr mit den Erkenntnissen wirklich tut. Bei uns war das Problem nicht fehlende Daten, sondern dass die Ergebnisse nie wirklich in die Entscheidungsprozesse eingeflossen sind. Das ist ein Organisations- und Kulturthema genauso wie ein technisches.

    Also: Technik und Daten auf der einen Seite, aber intern auch klären wer verantwortlich ist und wie Daten aktiv genutzt werden. Sonst baut man schöne Dashboards die dann keiner anschaut.

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